Berufsorientierung

Berufsorientierung am Gymnasium Süderelbe

Innerhalb des jeweiligen Fachunterrichts wird ihnen bewusst, wo Stärken und Schwächen liegen, aber wie die Anforderungen im Berufsleben tatsächlich aussehen, bleibt davon unberührt, natürlich bedingt durch die Inhalte, die vermittelt werden müssen. Hinzu kommt, dass sich die Anforderungen an junge Erwachsene heute stetig verändern, so dass es notwendig ist, die Schülerinnen und Schüler schon frühzeitig mit dem Berufsleben zu konfrontieren.

Girl’s Day und Boy’s Day in Klasse 7 und 8

Jedes Frühjahr findet für die Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 7 und 8 der Girl’s Day bzw. Boy’s Day statt. Einen Tag lang verlassen die Jugendlichen den Schulalltag und sehen sich verschiedene Berufe und deren Alltag an. Insbesondere geht es hierbei auch darum, die Jugendlichen an solche Berufe heranzuführen, die für das jeweilige Geschlecht eher als untypisch gelten. So sollen etwa die Mädchen sich in technischen Berufen umsehen und die Jungen z. B. im Bereich Erziehung und Soziales. Bescheinigungen, die für diesen Tag ausgestellt werden, können, ähnlich wie Zeugnisse, gesammelt werden, und bei späteren Bewerbungen eventuell auch eingebracht werden.

Betriebspraktikum in Klasse 9

Das Betriebspraktikum gehört zu einer der Säulen der Berufsorientierung am Gymnasium Süderelbe. Zum einen sollen die Jugendlichen Einblick in berufliche und vor allem betriebliche Abläufe erhalten, zum anderen bietet dieses Praktikum aber auch die Möglichkeit, einen Beruf, für den man sich schon länger interessiert, näher kennen zu lernen. Dieses Praktikum kann den späteren Berufswunsch bestätigen oder verwerfen. Im folgenden Schuljahr wird das Praktikum dann im Geschichts- oder PGW-Unterricht ausgewertet.

Auch hier können Bescheinigungen, die für das Praktikum ausgestellt werden, gesammelt werden, und bei späteren Bewerbungen auch eingebracht werden.

Berufsorientierung in der Studienstufe

Gerade kurz vor dem Ende der Schullaufbahn ist es besonders notwendig, den Schülerinnen und Schülern zu vermitteln, welche Möglichkeiten sich nach dem Abitur bieten und welche Anforderungen an sie gestellt werden.

Hier gibt die Berufsorientierungswoche, die jedes Jahr eine Woche vor den Herbstferien stattfindet, den jungen Erwachsenen eine gute Gelegenheit. Sie können sich an Hochschulen (wie der Uni HH oder der TU HH) allgemein über die Studienbedingungen informieren und bei einem Rundgang den jeweiligen Campus kennen lernen. Aber auch Fachhochschulen öffnen ihre Pforten, etwa wie die HAW und die Nordakademie, ebenso wie auch Betriebe, z. B. die HASPA. Welche Anforderungen Bewerbungstests an die Abiturienten haben, können sie mit Hilfe eines Assessmentcenters erfahren.

Auch hier können Bescheinigungen, die die Schülerinnen und Schüler z. T. erhalten, gesammelt werden, und bei späteren Bewerbungen eventuell vorgelegt werden.

Nach dieser Woche, in der die Schülerinnen und Schüler vom Unterricht befreit sind, haben sie die Aufgabe, sich mit zwei ganz persönlichen späteren Berufswünschen auseinander zu setzen und dies schriftlich zu fixieren. Die Auswertung erfolgt dann im Geschichts- (im Geo-Profil) oder PWG-Unterricht.

Im Februar öffnen dann die Hochschulen nochmals ihre Pforten bei den so genannten Unitagen. Nun können richtige Vorlesungen besucht werden und das Studentenleben kann hautnah erfahren werden. 2018 ist der Unitag am Dienstag, den 20.02.2018.