Erasmus+ – Wir sind wieder dabei!

 

Bild: Copyright by Initiative NAT, Claudia Höhne

Im September 2018 interviewten wir Frau Dr. Vogt in ihrer Funktion als Projektkoordinatorin für unser „Erasmus +“-Projekt. Herausgekommen ist dabei das folgende Interview.

– Wofür steht Erasmus + eigentlich?

Die offizielle Beschreibung lautet:

Erasmus+ ist das Programm für Bildung, Jugend und Sport der Europäischen Union. In Erasmus+ werden die bisherigen EU-Programme für lebenslanges Lernen, Jugend und Sport sowie die europäischen Kooperationsprogramme im Hochschulbereich zusammengefasst.
Aus: https://www.erasmusplus.de/ zuletzt geöffnet am 16.09.2018

 

– Was bedeutet Erasmus+ konkret in der Praxis?

 

Wir haben bisher an Projekten im Bereich Leitaktion 2 teilgenommen: Zusammenarbeit zur Förderung von Innovation und zum Austausch von bewährten Verfahren – Strategische Schulpartnerschaften.

 

In diesem Schuljahr (2018/19) gibt es außerdem noch ein Projekt aus dem Leitaktion 1:  Lernmobilität von Einzelpersonen (aus dem AbiBac Bereich zum Thema Berufsorientierung). Es sind dabei insgesamt zwei Schulen beteiligt.

Aktivitäten im Rahmen der Leitaktion 2 im Schulbereich sind dabei:

  • Der transnationale Austausch guter Praxis unter den beteiligten Einrichtungen aus dem Schulbereich.
  • Die Entwicklung neuer Unterrichtsmethoden sowie innovativer Lehr- und Lernansätze, die auch zu besserer Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien im Schulbereich führen.
  • Die Anwendung und Entwicklung von Instrumenten und Methoden zur Verbesserung der Lehreraus- und -fortbildung.
  • Die europäische Zusammenarbeit regionaler Behörden aus dem Schulbereich.
  • Kurz- und Langzeitmobilitäten zu Lernzwecken von Schülerinnen und Schülern sowie Lehrkräften in laufenden Strategischen Partnerschaften.

Aus: https://www.erasmusplus.de/erasmus/bildungsbereiche/schulbildung/ zuletzt geöffnet am 16.09.2018

Konkret bedeutet dies für uns: Wir kooperieren im aktuellen zweijährigen Projekt mit fünf europäischen Schulen. Es sind sechs internationale Arbeitstreffen geplant. Das erste findet bei uns vom 10. – 17.11.2018 statt. Bei jedem Arbeitstreffen sollen fünf Schüler und zwei Lehrer der beteiligten Schulen zusammenkommen und an einem Schwerpunkt zum Projektthema arbeiten. Die Schüler wohnen während dieser Zeit in Gastfamilien. Jede Schule soll einmal ein Arbeitstreffen durchführen. Die Schüler und Lehrer wirken als Multiplikatoren in ihren eigenen Schulen, sie vermitteln ihrer Schulgemeinschaft ihre Erfahren und entwickeln das Projekt weiter.

 

– Seit wann nimmt unsere Schule an Erasmus+-Projekten teil?

 

EU-Projekte mit Partnerschulen

1.

Comenius Projekt: 2011 – 2013 „Die europäische Energieversorgung im Jahr 2050“

Lycée Sainte Marie du Port in Les Sables d’Olonne (Frankreich)

Congleton High School (England)

2.

Erasmus+-Projekt: 2015 – 2018 “ Fusionsenergie – die saubere Energie der Zukunft?“

HTX Vibenhus in Kopenhagen (Dänemark)

Highlands School in London (UK)

Zespol Szkol nr 10 im. prof. Stefana Banacha w Toruniu in Toruń (Polen)

Lycée Cézanne  in Aix en Provence (Frankreich)

  1. Unser derzeitiges Projekt:

Erasmus+-Projekt: 2018 – 2020 „Strahlung – Fluch oder Segen?“

HTX Vibenhus in Kopenhagen (Dänemark)

Highlands School in London (UK)

Zespol Szkol nr 10 im. prof. Stefana Banacha w Toruniu in Toruń (Polen)

Pyhäjoen lukio in Pyhäjoki (Finnland)

Lycée Ste Marie du Port in Les Sables d´Olonnes (Frankreich)

 

Vielen Dank für dieses Interview, und viel Erfolg beim nun schon dritten europäischen Projekt des Gymnasiums Süderelbe zu so spannenden physikalischen und für uns bedeutsamen Themen, Frau Dr. Vogt.

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